„Reform Altersvorsorge 2017“ – MwSt anpassen?

Am 24.09.2017 wird über die „Reform Altersvorsorge 2020“ abgestimmt. Wird diese angenommen, so brauchen Sie nicht weiterzulesen. Wird diese hingegen abgelehnt, so sollten Sie sich auf die Anpassung der MwSt-Sätze vorbereiten und die nötigen Vorkehrungen frühzeitig in die Wege leiten.

Das Volk hat vor Jahren beschlossen, befristet bis 31.12.2017 die MwSt-Sätze für die IV-Zusatzfinanzierung um 0.4% zu erhöhen. Diese wird nun auf den 1.1.2018 hinfällig. Zudem hat das Volk bei der FABI-Abstimmung vom Februar 2014 einer Satzerhöhung ab 1.1.2018 um 0.1% zugestimmt. Bei einer Annahme der „Reform Altersvorsorge 2020“, erhöhen sich die MwSt-Sätze um weitere 0.3%. Somit verändern sich bei einem „Ja“ die aktuellen MwSt-Sätze insgesamt nicht. Die nachfolgende Tabelle stellt die einzelnen Anpassungen zusammengefasst dar:

Gelten ab dem 1.1.2018 andere MwSt-Sätze, müssen innert 3 Monaten die nötigen Anpassungen erfolgen. Leistungen 2017 und 2018 müssen dann zu unterschiedlichen MwSt-Sätzen abgerechnet werden. Dabei sind die Anpassungen bei den Buchhaltungs- und Abrechnungssystemen nicht zu unterschätzen. Bei einem „Nein“ ist zudem zu beachten, dass sich auch die Saldo und Pauschalsteuersätze verändern. Gerne beraten wir Sie bei den Vorkehrungen, die Sie bei den neuen MwSt-Sätzen umsetzen müssen.

Quelle: Die Informationen in diesen „News“ stammen überwiegend aus der Feder von Herrn Rolf Meyer, dipl. Treuhandexperte, Gfeller-Partner, Langenthal und Bern.

Von | 2018-12-12T10:18:13+00:00 August 2nd, 2017|Unkategorisiert|0 Kommentare

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